Dritter Spieltag in der B-Klasse

… oder ein Spieltag der Extreme gegen Türkheim / Bad Wörishofen

Während der Spieltag für unsere zweite Mannschaft gar nicht lief, konnte die dritte einen überzeugenden Sieg einfahren.

Aber fangen wir mit dem sehr selbstkritischen Bericht von Kurt über den Spieltag der zweiten Mannschaft an:

Es gibt so Tage, da wäre man besser im Bett geblieben. Unsere Zweite ist fast in Bestbesetzung nach Türkheim zum Spiel gegen deren 2. Mannschaft gefahren. Lediglich an Brett 4 musste Fabian für den Nikos einspringen. Fabian verlor bald seine Dame und musste sich etwas später geschlagen geben. Nicht lange danach stellte auch Rudi seine Dame ein. Das i-Tüpfelchen setzte ich dann drauf, als ich einen Springer auf das einzige Ausweichfeld setzte, das mein anderer Springer hatte. Diese unerwartete Chance ließ sich mein Gegner nicht entgehen. Während ich noch verzweifelt versuchte wenigstens ein Remis zu retten, klingelte beim Gegner von Leo das Handy und bescherte uns den einzigen Punkt. Leo meinte zwar, dass er auch so gewonnen hätte, aber wer weiß, was an so einem Tag noch alles passiert wäre. Wir stehen also, nicht zu Unrecht, mit 0 Punkten aus 3 Spielen auf dem letzten Tabellenplatz.

Zum Ausgleich konnte unsere dritte Mannschaft einen überzeugenden Sieg gegen die Dritte vom SC Türkheim / Bad Wörishofen erringen. Der Verlauf wird von Oliver berichtet:

So begann der Wettkampf für die „Dritte“ auch wie erhofft.
Ben Grote holte als erstes mit seinem dritten Sieg im dritten Spiel das 1 : 0.
Auch an Brett 3 gewann Elias Engel in einem angenommenen Damengambit bereits in der Eröffnungsphase eine Figur für einen Bauern. Er spielte in der Folge druckvoll und konsequent und „zwang“ seine Gegnerin in der Folge zum Verlust Verlust ihrer Dame – 2 : 0.
An Brett 1 hatte Reinhard Süß zu diesem Zeitpunkt gegen seinen DWZ-stärkeren Gegner überraschend eine Figur gewonnen, stand aber unterentwickelt und gefährlich unter Druck. Im Wissen, dass ein Remis reicht, ließ er aber nichts „anbrennen“ und nahm schließlich das Remisangebot seines Gegners an. In einer Einzelpartie hätte er vielleicht auch versucht zu gewinnen.
Ich war erleichtert, hatte ich doch im Mittelspiel völlig sinnlos und ohne Gegenspiel einen Bauern eingestellt und sah mich schon um das Remis kämpfen. In der Folge spielte mein Gegner aber zu zaghaft, erlaubte mir einen Angriff unter Fesslung des Springers und stellte sich letztlich auch noch ins zweizügige Matt. Damit war der Wettkampf mit 3,5 : 0,5 gewonnen.

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