B-Klasse, 6. Spieltag

Türkeim/Bad Wörishofen III – SC Schwabmünchen II

Bericht vom Mannschaftsführer Kurt Küchle:

In der 6. Runde der B-Klasse spielte unsere 2. Mannschaft in Bestbesetzung in Türkheim gegen deren Dritte.
Leo gewann sehr bald gegen eines der vielen jungen Talente der Türkheimer.
Bald danach gab auch mein Gegner nach dem Verlust eines Bauern und einer Figur auf.
Ein schwieriges Endspiel stand beim Rudi auf dem Brett. Beide Seiten hatten jeweils einen Springer und die gleiche Anzahl Bauern. Nach langem Lavieren konnte sein Gegner mit dem König in die gegnerische Bretthälfte eindringen. Als danach die Umwandlung eines Bauern zur Dame drohte gab Rudi auf.
Die aufregendste Partie lieferte Nikos ab. Mit einer ihm unbekannten Eröffnung konfrontiert, stand er bei Beginn des Mittelspiels mit zwei Bauern weniger da. Diese Mehrbauern behielt sein Gegner bis ins Endspiel, wobei er einen der Bauern bis auf die vorletzte Reihe vorschieben konnte. Bei Nikos kam nun die obligatorische Zeitnot hinzu, was aber nur die Mannschaftskollegen, nicht aber ihn, nervös machte. Mit nur noch ca. 3 Minuten für die restlichen Züge bis zur Zeitkontrolle nahm er sich sogar noch die Zeit für einen kurzen Gang zur Toilette. Nachdem die Zeitkontrolle geschafft war, konnte er die Türme tauschen und den Freibauer erobern. Das Endspiel Springer gegen Springer und Doppelbauer am Rand hielt er sicher remis. Wir gewannen damit den Wettkampf mit 2.5:1.5.

SCSchwabmünchen III – Landsberg II

Bericht vom Mannschaftsführer Oliver Billing:

Am 6. Spieltag empfing der SC Schwabmünchen III zum letzten Heimspiel in dieser Saison die Mannschaft des TSV Landsberg II.
Nach einem für die B-Klasse eher ungewöhnlichen und durchweg spannenden Verlauf mussten wir uns am Ende nach rund 3 1/2 Stunden knapp 1,5 : 2,5 geschlagen geben.

Doch der Reihe nach:

An Brett 2 spielte ich gegen Franz Sicker. Gegen ihn habe ich in der Vergangenheit schon öfter gespielt und so war das Ergebnis wie immer – Remis. In einer sizilianischen Standarderöffnung entwickelte sich eine eher unspektakuläre Partie, in der ich nach der Eröffnung und Abtausch im Mittelspiel das Remisangebot im 18. Zug annahm. 

Anders an den verbleibenden Brettern. An Brett 4 spielte Jonas Müller für Ben Grote. Als ich nach gut einer Stunde erstmals in die Partie schaute, war bereits ein Endspiel mit Turm und Läuferpaar gegen 2 Türme und jeweils  5 Bauern entstanden. Leider stellte Jonas im weiteren Verlauf einen seiner Läufer ein, musste das Turmpaar tauschen und verlor anschließend nach langem Kampf.
Schade, da war zwischenzeitlich mehr drin. 

An Brett 1 entwickelte sich eine durchwegs ausgeglichene Stellung bis hin zu einem Endspiel D+T gegen D+T bei 2 Bauern (g und h). Mehrfache Remisangebote von Reinhard selbst nacherzwungenem Damentausch wurden abgelehnt (!) und so spielte man bis auch die letzten Bauern getauscht wurden.

„Dramatisch“ dann das Finale an Brett 3. Zunächst verlor Elias im Mittelspiel einen Bauern und stand zwischenzeitlich stark unter Druck, so dass man einen Sieg eigentlich nicht mehr erwarten konnte. Er kämpfte aber großartig, konsolidierte seine Stellung und gewann sogar den Bauern zurück. Im Endspiel sah es fast so aus, als sollte es sogar zum Sieg reichen, doch sein Gegner fand den einzig richtigen Zug. Ein ausweichen aus der Stellungswiederholung hätte wohl zum Verlust geführt.

Trotz der erneuten Niederlage sind wir mit 7 – 5 Punkten  immer noch Zweiter und haben am letzten Spieltag in Krumbach III noch die Chance, Erster zu werden. Letztlich haben aber noch 6 von 8 Mannschaften theoretisch die Chance, aufzusteigen.

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